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Berufsorientierung (Kurzfassung)

Competence to go … for life!

Unser komplettes Berufsportfolio finden Sie hier zum Download.

Zielsetzung der Berufsorientierung

Zielsetzung der Berufsorientierung am Gymnasium Baesweiler ist, unter Berücksichtigung der Vorgaben des Landesvorhabens KAoA (Kein Abschluss ohne Anschluss) eine angemessen frühzeitige, systematische und transparente Vorbereitung auf die Leistungskurswahl, schulische Abschlüsse und das Berufsleben, wobei insbesondere das Bewusstsein für berufsrelevante Kompetenzen erworben werden soll.

Die Entwicklung der Berufswahlvorbereitung

Mit einem Lehrerkonferenzbeschluss von November 2010 wurde der Berufsorientierung an unserer Schule eine für Schüler und Eltern transparentere Struktur verliehen. Seit dem Schuljahr 2011/12 wird ein Berufsportfolio (BePo) als fächerübergreifendes und persönliches Dokumentationssystem von der Jahrgangsstufe 8 an von allen Schülern genutzt. In dieses Berufsportfolio gehen viele neue und auch seit Jahren am Gymnasium Baesweiler etablierte Veranstaltungen ein. Seit dem Schuljahr 2015/16 gibt es eine überarbeitete Version unseres Berufsportfolios. Anregungen von Schülerinnen und Schülern fanden bei der Neuauflage besondere Berücksichtigung, was vor allem im Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit zu positiven Veränderungen geführt hat.

Das Verfahren

Mit dem Berufsportfolio wird das Prinzip verfolgt, berufsrelevante Informationen und Unterlagen zu bündeln. Sie werden zentral abgeheftet, sodass jedem Schüler am Ende seiner gymnasialen Laufbahn eine vollständige Übersicht über seine berufsorientierenden Maßnahmen zur Verfügung steht. Dies kann auch bei Vorstellungsgesprächen in vielerlei Hinsicht von Vorteil sein.

Eine weitere Neuerung liegt darin, dass auch die Dokumentation freiwilliger Aktivitäten neben den verpflichtenden Veranstaltungen in das Portfolio aufgenommen werden kann. Diese freiwilligen Angebote in den Jahrgangsstufen 8 bis Q2 können die Schüler je nach Interessen oder anvisiertem Abschluss wahrnehmen. Das Ergebnis ist ein zunehmend individualisiertes und personalisiertes Berufsportfolio. Dies ist gewollt! Denn nur derjenige, der sich persönlich systematisch mit dem "Leben nach der Schule" beschäftigt, wird zu einer bewussten Leistungskurswahl, Berufsausbildung oder Studienfachwahl gelangen.

Das nachfolgende Beispiel für ein Inhaltsverzeichnis eines fiktiven Schüler-Berufportfolios veranschaulicht die mögliche Bandbreite der Erfahrungen zwischen Obligatorik und fakultativen Angeboten.

BErufsPOrtfolio - das Inhaltsverzeichnis

Jahrgangsstufe 8

 

AktivitätenThema
PflichtPotenzialanalyseKompetenzcheck
PflichtBerufsfelderkundung
WahlReferate

 

Jahrgangsstufe 9

 

AktivitätenThema
PflichtPolitikunterricht"Start frei/": Selbst- / Fremdeinschätzung
PflichtPolitikunterrichtBesuch eines Produktionsunternehmens
PflichtPolitikunterrichtBewerbungstraining
PflichtPolitikunterrichtBewerbungsschreiben
PflichtGirls‘ & Boys‘ DayHospitationsprotokoll
PflichtZAB AachenInfo-Material zu Firmen, Ausbildungen & Berufen
WahlInformationsveranstaltung"Übergänge gestalten" – Berufsfachschulen
WahlBerufs-AGAG zur intensiven Berufsfelderkundung
WahlFörderplangesprächIndividuelle Kompetenzerfahrungen
WahlAachener Modell IIMINT-Workshops der RWTH Aachen
WahlTeilnahme an WettbewerbenKänguruwettbewerb
WahlEnglischunterrichtBewerbungsschreiben
WahlSonstiges

 

Jahrgangsstufe EF

 

AktivitätenThema
PflichtInformationsveranstaltung des Gymnasiums BaesweilerBerufssparten stellen sich vor – Vorbereitung des Berufspraktikums
PflichtInformationsveranstaltung des Gymnasiums BaesweilerErstes Jahr nach der Schule: BFD / FSJ - BW - Ausland
PflichtMethodentag
WahlFörderplangesprächIndividuelle Kompetenzerfahrungen
WahlPhysikunterrichtProgrammieren und Experimentieren
WahlFranzösischunterrichtBewerbungsschreiben / Curriculum Vitae
WahlAachener Modell IIMINT-Workshops der RWTH Aachen
WahlZAB AachenInfo-Material zu Firmen, Ausbildungen & Berufen
WahlSonstiges

 

Jahrgangsstufe Q1

 

AktivitätenThema
PflichtPraktikumsreflexionFormular "Nach dem Praktikum" Auswertungshand – Schlüsselbegriffe ergänzen
PflichtInformationsveranstaltung des Gymnasiums Baesweiler"Wege nach dem Abitur"
PflichtInformationsveranstaltung des Gymnasiums BaesweilerEhemalige berichten
Wahlbei Bedarf FörderplangesprächIndividuelle Kompetenzerfahrungen
WahlErdkundeexkursion
WahlChemieunterrichtBesonderes Referatsthema
WahlChemieunterrichtBesuch Bayer AG, Exkursionsbericht
WahlFranzösischunterrichtAuslandsbetriebspraktikum Montesson
WahlEinzelberatung
WahlSonstiges

 

Jahrgangsstufe Q2

 

AktivitätenThema
Wahlbei Bedarf FörderplangesprächIndividuelle Kompetenzerfahrungen
WahlBesuch des BerufsinformationszentrumsAusbildungsplatzsuche
WahlErdkundeexkursion
WahlBundesagentur für ArbeitEinzelberatung der BA
WahlFranzösischunterrichtAuslandsbetriebspraktikum Montesson
WahlSonstiges

Engagement in der Berufsvorbereitung zahlt sich aus

Zu Beginn einer jeden Jahrgangsstufe wird den Schülern mitgeteilt, an wie vielen Veranstaltungen sie teilnehmen müssen, um sich den Zeugniskommentar

"Der/Die Schüler/Schülerin hat sich seit der Klasse ____ systematisch fächerübergreifend und berufsweltbezogen mit dem Thema Berufsvorbereitung beschäftigt."

zu erarbeiten. Durch dieses "Belohnungssystem" bezieht die Schule offiziell Stellung, wertschätzt Kontinuität und unterstützt das Engagement des einzelnen Schülers.
 

Kooperationspartner

Die Intensivierung des Berufsweltbezuges an unserem Gymnasium ist nur mit Hilfe von Kooperationspartnern möglich. Zu diesen gehören insbesondere die Stadt Baesweiler mit dem its, die Firma Saurer.Schlafhorst (hier besteht eine lebendige KURS Partnerschaft mit vielfältigen Modulen) und die Agentur für Arbeit.

Das Konzept der Berufswahlorientierung am Gymnasium Baesweiler beschreibt mehr als einen Ist-Stand, sondern ein Prozess wird aufgezeigt. So gibt es weitere schulexterne Unterstützer der Berufsvorbereitung. Manche unterstützen uns seit Jahren und es gibt wiederum andere, mit denen die Form der Zusammenarbeit noch näher definiert werden wird. Wichtig ist uns als Schule die Grundlegung einer dauerhaften Zusammenarbeit, die alle Berufssparten umfasst und somit durch ihre Vielfalt unterschiedlichen Schülerambitionen gerecht zu werden vermag.